23. Zorbauer Festanger

Der 23. Zorbauer Festanger ist geschafft - drei Tage lang stand Zorbau wieder Kopf. Die erste Bilanz, die der Heimatverein am Montag nach dem Fest ziehen konnte ist überaus positiv. Die Besucherzahlen waren ebenso wie die Verkaufserlöse gut und das Wetter hätte besser kaum sein können.
Nach dem Festumzug am Freitagabend von Gerstewitz nach Zorbau eröffnete der Vorsitzende des Heimatvereins Herr Müller das Fest. Auch hier kam das derzeit überall herrschende Thema Zwangseingemeindung zur Sprache. Die Vereine der Gemeinde und die Menschen müssen jetzt besonders zusammenhalten um die schädlichen Auswirkungen der Gebietsreform so gut wie möglich zu kompensieren. Und offensichtlich nahmen sich die Zorbauer diese Worte zu Herzen, so dass das Fest sehr harmonisch ablief und sich alle freiwilligen Helfer besonders viel Mühe gaben, das Fest einen Erfolg werden zu lassen.

Umzug zum Festanger
Umzug zum Festanger

Etwas schwer hatte es der erste Haupt-Act, Disco Orion, am Freitagabend. Durch das schöne Wetter hielten sich viele Gäste im Freien auf, so dass im Zelt zunächst viele Plätze leer blieben. Dafür wurde dann bis zum Morgengrauen getanzt und gefeiert.
Sehr viele Gäste lockten dann die Leißlinger Blasmusikanten und die Modenschau des Modehauses Nr. 1 und den  Frauen des Heimatvereins schon am Samstagnachmittag in das Festzelt.
Mit Spannung wurde dann der Höhepunkt am Samstagabend erwartet. Die hierzulande unbekannte Band Uss d’r Lameng als Leverkusen hatte sich als Partyknaller angekündigt und enttäuschte die Erwartungen nicht. Nachdem das am Nachmittag ermittelte Schützenkönigspaar die Tanzfläche eröffnete, wurde kräftig getanzt, geschunkelt und gesungen.

Die Band Uss d'r Lameng
Die Band Uss d'r Lameng

Fest zum Programm des Zorbauer Festangers gehört mittlerweile der Gottesdienst am Sonntagmorgen, der in diesem Jahr von der ordinierten Gemeindepädagogin Monika Groß abgehalten wurde.
Nach dem obligatorischen Mittagessen aus der Gulaschkanone klang der Festanger dann mit dem Programm von Sven Meisezahl aus. Aber auch nach der Musik wollten viele Gäste einfach nicht nach Hause gehen, so dass die letzten noch bis ca. 21.00 Uhr zusammen saßen.
 

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